Geschichte PDF

Das Kinderheim wurde durch die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons St. Gallen gegründet und 1910 eröffnet. Sie entsprach dem damals vereinzelt erwachenden Wunsch, Einrichtungen für Kinder mit dem Bedürfnis nach besonderer schulischer Förderung zu schaffen. Die Gemeinde Marbach schenkte das Grundstück dazu.

Seit 1947 orientiert sich die pädagogische Arbeit am anthroposophischen Menschenbild. Früher wurden neben schul- auch praktischbildungsfähige Kinder aufgenommen. Im Lauf der Zeit traten die Behinderungen der Sprache, dann die Verhaltensauffälligkeiten in den Vordergrund. Heute wird die schulische Bildungsfähigkeit im Kleinklassenrahmen vorausgesetzt.

1994 wurde das Sonderschulheim aus der angestammten Trägerschaft herausgelöst und an die Stiftung Heim Oberfeld übertragen.

Das stattliche Gebäude, das vor einigen Jahren vollständig umgebaut wurde, liegt erhöht, am Rand des Dorfes. Von Ost nach West streift der Blick ein malerisches Schloss, den romantischen Turm der markanten St.Georgskirche, das weite Rheintal, die Vorarlberger Gebirgskette, die drei fürstlichen Schwestern, den fernen Bündner Calanda und den Appenzeller Alpstein. 

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Juni 2010 um 13:29 Uhr